AUSMISTEN! Unsere 13 Tipps

Jeder kennt das Gefühl. Irgendwann ist einem alles zu viel. Das Chaos nimmt kein Ende. Der Kleiderschrank überquillt, die Wäschehaufen nerven, man kauft neue Sommerschuhe für die Kinder und findet natürlich erst nachdem die neuen schon im Einsatz waren (und nicht mehr umgetauscht werden können) die alten, die zu allem Frust auch noch gepasst hätten!

AUSMISTEN! Unsere 13 Tipps

Regt man sich lauthals über sein Gerümpel im Alltag auf, wird man mit Garantie auf den letzten Netflix Schrei mit Marie Kondo aufmerksam gemacht und dazu aufgefordert sich mit ihrer Hilfe am besten gleich vom halben Haushalt persönlich zu verabschieden. Keine Sorge, ihr braucht weder Frau Kondo noch ein Netflix Konto. 

Der Sommer ist da und wir wollen raus aus der Komfortzone und geniessen!

Wir von der Kidis Crew haben für euch 13 Tipps und Tricks gesammelt, wie ihr ganz einfach neuen Raum gewinnt um Kleidung, Spielsachen, Bücher, Möbel oder sonstige Gegenstände effizient los zu werden.

Kidis.ch ist heute übrigens 2 Jahre jung und wurde aus dem Bedürfnis heraus gegründet, gut erhaltene Kinderkleider auf einfache Weise sofort verkaufen zu können. Wie das am besten geht und was ihr dabei gewinnt, erfahrt ihr jetzt.

Wir wechseln jetzt auch zur Du-Form, denn es geht ans Eingemachte. Aber keine Sorge, wir nehmen Dich bei der Hand und führen Dich durch unsere 13 Tipps, die Dir hoffentlich das Leben etwas leichter machen werden.

Viel Erfolg beim Ausmisten und Ballast abwerfen!

  1. 1. Wann ist der beste Zeitpunkt zum Ausmisten? Blockiere Dir ein Wochenende. Bring die Kinder zu den Grosseltern und reserviere Dir am Abend einen schönen Tisch in Deinem Lieblingslokal. So kannst Du Dir während des Ausmistens Dein Date mit Deinem liebsten oder Deiner Freundin vor Augen halten und hast einen klar abgesteckten Zeitrahmen. Die Kinder sind glücklicher bei Oma und Opa und halten nicht an jedem Spielzeug oder Kleidungsstück fest, dass sie genau JETZT! unbedingt doch noch behalten wollen.

  2. 2. Wie bereite ich mich am besten vor? Tatsächlich ist es am einfachsten, einen Raum nach dem andern zu machen, um nicht in komplettem Chaos, Überforderung oder Frust zu versinken. Schnapp Dir drei Kisten oder mehrere IKEA Tüten und stell sie in den jeweiligen Raum, den Du “bearbeitest”. Schreibe die Kisten an. Eine mit “Entsorgen”, die andere mit “verschenken” und die dritte mit “verkaufen”.

  3. 3. Wie halte ich das durch? Stell Dir eine Playlist mit guter Musik zusammen, die Dich motiviert. Höre einen Podcast oder ein Hörbuch. Besorge Dir Deine Lieblingsgetränke und Snacks. Sei nett zu Dir, aber streng mit Deinem Auswahlverfahren. Mach Dir bewusst, wie viel weniger Arbeit Du dank den los gewordenen Dingen haben wirst und wie gut es tut, Ballast abzuwerfen.!

  4. 4. Was kann alles weg? Kaputte Sachen. Gegenstände, die doppelt oder sogar mehrfach vorhanden sind. Dinge, die Du wieder findest, aber nicht vermisst hast. Kleidung, die nicht mehr passt. Kleidung, die Du schon mehr als ein Jahr lang nicht mehr getragen hast. Ungelesene Bücher und Magazine. Geschenke, die Du anstandshalber behalten hast. Lebensmittel, Medikamente, Kosmetika oder Sonnencremen die abgelaufen sind. Dinge, die auch Du nicht geschenkt bekommen möchtest.

  5. 5. Hilfe, aber was jetzt? Entsorge zuerst alle Kisten und Taschen, die Du mit “entsorgen” angeschrieben hast. Ignoriere Deinen inneren Schweinehund, der findet, dass Du diese Dinge aus irgendeinem Grund doch noch brauchst. Beachte dabei die fachmännische Entsorgung der einzelnen Dinge. Hier findest Du eine Übersicht wo Du was entsorgen kannst.

  6. 6. Nun fühlst Du Dich schon besser, stimmt’s? Weiter geht’s! Für die  “verschenken” Kiste gibt es verschiedene Möglichkeiten. Frage Deine Freunde, Nachbarn oder die Kita Deines Kindes. Findest Du keine Abnehmer, mache eine “gratis” oder “zum Mitnehmen Kiste” und stelle sie bei Dir vors Haus (nur bei schönem Wetter). Am Abend wirst Du erstaunt sein, was alles weg gekommen ist. Den Rest bringst Du ins Brocki. 

  7. 7. Die spannendste Kiste ist die “zum Verkaufen”, den die hat grosses Potential und sorgt für neues Budget, mit dem Du entweder bewusst Dein Sparschwein fütterst oder es für gezielte Neuanschaffungen investierst. Auch hier stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel mit Hilfe von kidis.ch. Mit minimalem Aufwand zum fairen Preis kannst Du Deine Kinderkleider los werden und bekommst dafür sofort Bares oder Gutscheine vom Schweizer Online Shop Stadtlandkind, wo Du Dir neue Outfits ergattern kannst. Lade einfach zwei bis drei Fotos hoch, erhalte sofort ein Angebot von uns, schick uns die Ware zu und erhalte nur ein paar Tage nach dem Einsenden Dein Geld (egal ob die Ware danach verkauft wird oder nicht). Somit trägst Du etwas zum Fashion Kreislauf bei und ein anderes Kind wird sich über sein neues Outfit freuen.

  8. 8. Und wie wäre es mit einem Flohmarkt? Suche einen Flohmarkt in Deiner Region. Rechne die Standgebühren, Deinen Arbeitsaufwand und das Wetterrisiko mit ein, dafür wirst Du einen abwechslungsreichen Nachmittag haben und siehst wo Deine guten Stücke landen. 
    Oder lieber einen Online-Flohmarkt? 
    Mache Fotos (mit Gruppenbildern sparst Du Zeit: Schuhe, Hosen, T Shirts, Jacken, Pullover, usw. Preise auf Post-it’s und diese neben die Produkte) und lade diese auf eine Verkaufsplattform wie Ricardo, tutti oder in eine passende Gruppe auf Facebook.

  9. 9. Wieso organisierst Du nicht einen Tausch-Apéro? Wenn Dir dieses ganze Onlinezeugs zu kompliziert und zu nervig ist und Du auch nicht unbedingt der Flohmi-Typ bist lade doch ein paar Freundinnen und Freunde mit einem ähnlichen Geschmack zu Dir nach Hause ein und verbinde das Ganze mit einem gemütlichen Apéro. Das Tauschen erledigt sich dann wie von selbst. Oder wenn Du neue Leute kennen lernen möchtest, schau mal bei Walk-in-closet vorbei, da findest Du aktuelle Kleider Tauschanlässe in der ganzen Schweiz.

  10. 10. Lieber Online Tauschen? Kein Problem. Dieser nachhaltige Trend ist auch bereits in die Schweiz übergeschwappt. Die bekannteste Plattform ist vermutlich der deutsche Kleiderkreisel für Erwachsene, wo günstig gekauft oder halt eben getauscht werden kann.

  11. 11. Secondhand Laden, wieso nicht? Selbstverständlich kannst Du Deine Kleidungsstücke und Spielsachen auf Kommissionsbasis in einen Secondhandladen oder an eine Kinderkleider Börse bringen. Das braucht Zeit und eine grosse Portion Geduld. Etwas effizienter und mit mehr Freizeit wäre die Regalmiete bei Martas Flohmarkt in der Stadt Zürich. Da mietest Du Dein Regal für mindestens 6 Tage und beobachtest online wie sich Deine Sachen verkaufen. Die Preise kannst Du jederzeit anpassen. Das Fach kannst Du übrigens auch mit einer Freundin teilen.

  12. 12. Alles erledigt. Und jetzt? Bevor Du damit beginnst, den frei gewordenen Platz in den Schränken, Regalen, Schubladen oder Fenstersimsen wieder zu füllen, empfehlen wir Dir, die neu gewonnene Leere einfach mal wirken zu lassen. Geniess es! Klopfe Dir auf die Schulter. Atme tief ein und wieder aus. Vielleicht braucht es gar nicht noch ein weiteres Paar Schuhe oder noch ein fünftes Sommerkleid. Und wenn doch, wünschen wir Dir viel Spass beim bewussten Einkaufen!

  13. 13. Und zum Schluss noch ein persönlicher Buchtipp: “Feng Shui, gegen das Gerümpel des Alltags”. Feng-Shui Expertin Karen Kingston, die mit ihrem Millionenseller einen sehr erfrischenden Ratgeber geschrieben hat, hilft mit Humor und einfachen Schritten, unnötigen Ballast abzuwerfen und sich von überflüssigen Dingen nachhaltig zu befreien. Die Bücher gibt’s übrigens auch Secondhand via Medimops. 


    So, und jetzt viel Spass beim Ausmisten. 
    Eure Claudia von Kidis.ch

Kategorie: News

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